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2000 Three Card Monte von Henry Evans

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2000 Three Card Monte von Henry Evans
Bei diesem Spiel kann der Zuschauer nur verlieren - egal mit wie viel Geld Sie auch locken.
Artikel-Nr. 101545
Gewicht 0.025 kg
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Schwierigkeitsgrad etwas Übung nötig
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Die 2000 Three Card Monte von Henry Evans ist ein Paradoxon, denn es ist die fairste und zugleich auch die unfairste Karten-Monte der Welt.

Wie immer bei einer Karten-Monte, so geht es auch hier um drei Spielkarten - davon ist eine ein Ass (das ist die gewinnversprechende "Siegerkarte"). Die beiden anderen Karten sind die Verliererkarten. Die drei Karten werden nacheinander ganz fair vorgezeigt und dann bildunten auf den Tisch gelegt. Der Zuschauer darf sowohl die vollständige Vorderseite als auch die Rückseite sehen - es wird nichts heimlich verdeckt!

Die linke Karte wird nun noch einmal aufgedeckt - dies ist eine Verliererkarte. Um es dem Zuschauer leichter zu machen, anschließend der Siegerkarte zu folgend, wird die soeben gezeigte Verliererkarte praktisch aus dem Spiel genommen - dies geschieht, indem Sie die Karte wieder auf den Tisch legen und ein Trinkglas darauf stellen. Diese Karte wird von Ihnen ab jetzt nicht mehr berührt.

Es folgt der Wetteinsatz - am besten ein Geldschein mit hohem Wert, den Sie gönnerhaft in das Glas stecken und dem Zuschauer versichern, dass er diesen Geldschein behalten darf, wenn er das Spiel gewinnt.

Doch worum geht es denn nun bei diesem Spiel? Ganz einfach! Die beiden übrigen Karten werden noch einmal ganz fair gezeigt (eine Verliererkarte und eine Ass-Gewinnerkarte). Die beiden Karten werden dann wieder verdeckt auf den Tisch gelegt und nur ein einziges mal kurz durchgemischt. Der Zuschauer soll dann sagen, welche der beiden Karten das Ass (also die Gewinnerkarte) ist - das ist auch schon alles!

Da es nur zwei Karten sind, ist die Gewinnchance nominal bei 50 Prozent. Allerdings konnte der Zuschauer der Karte natürlich ganz einfach folgen - bei nur zwei Stück ist das ja nun wirklich nicht schwer. Dadurch denkt der Zuschauer, zu 100 Prozent sicher zu sein, welche der beiden Karten die Gewinn versprechende Ass-Karte ist. Doch es kommt ganz anders: egal für welche Karte sich der Zuschauer auch entscheidet, immer liegt er falsch, denn plötzlich ist die Ass-Karte spurlos verschwunden und bei den beiden übrigen Karten handelt es sich lediglich um Verliererkarten.

Doch wo ist die Gewinnerkarte nun hingekommen? Dieses Geheimnis darf der Zuschauer selbst lüften, indem er das Trinkglas hochhebt und die darunter liegende Karte noch einmal ansieht... das ist, zur großen Überraschung des Zuschauers, nun tatsächlich die Ass-Karte (also die Gewinnerkarte). Nun darf komplett alles nach Belieben untersucht werden.

 
Die Fakten auf den Punkt gebracht:

  • alle Karten werden dem Zuschauer von beiden Seiten eindeutig gezeigt
  • es werden keine Indexe mit den Fingern abgedeckt, alles läuft ganz fair
  • die Verliererkarte, die Sie unter dem Glas platzieren wird von Ihnen nicht mehr berührt
  • der Zuschauer hat wirklich die freie Wahl und kann dennoch nicht gewinnen
  • der Zuschauer darf zum Schluss wirklich alles nach Belieben untersuchen
  • Sie können die Karten sogar als Souvenir verschenken

Das Trickprinzip ist sehr raffiniert und unterscheidet sich völlig von allen anderen Karten-Monte-Arten. Die Handhabung ist nicht schwer und lässt sich relativ schnell erlernen. Schwierige Griffe sind nicht nötig.

Sie erhalten die benötigten Karten sowie zwei Gimmicks und eine deutschsprachige Anleitung. Zusätzlich benötigen Sie nur noch ein Tricnkglas und eine schwarze Mikromatte (siehe Zubehör-Empfehlung am rechten Rand).

Zu Beachten bei der "2000 Three Card Monte" von Henry Evans

Das Trickprinzip der „2000 Three Card Monte“ von Henry Evans ist sehr raffiniert, wird aber leider gelegentlich missverstanden. Um dieses Missverständnis zu beseitigen muss ganz klar gesagt werden, dass bei dieser Monte weder die Sitzposition des Zuschauers, noch die Lichtverhältnisse irgendeine Rolle spielen. Für eine saubere und reibungslose Vorführung ist es lediglich wichtig, das Gimmick möglichst gut zu verdecken – dies ist einfacher als man glauben würde, denn das Gimmick ist so beschaffen, dass es praktisch ideal getarnt ist.

Wer sich allerdings voll und ganz auf die Tarnung des Gimmicks verlässt und dieses nicht verdeckt, der wird diesen Effekt niemals überzeugend präsentieren können. Genau an diesem Punkt liegt das angesprochene Missverständnis, denn das Gimmick war nie dazu gedacht, von sich selbst aus unsichtbar zu sein – es ist lediglich so beschaffen, dass es sich sehr leicht verbergen lässt.

Genauer lässt sich diese Problematik leider nicht erklären, ohne dabei Trickverrat zu begehen, daher müssen diese Hinweise genügen. Wer das Gimmick und die im Lieferumfang enthaltene Anleitung in der Hand hat, der wird schnell verstehen, worum es geht.

Vergleich zwischen "Miracle Monte" von Wolfgang Moser und "2000 Three Card Monte" von Henry Evans

Viele Zauberkünstler haben sich schon den Kopf darüber zerbrochen, wie die perfekte Karten-Monte ablaufen muss und fast jeder hat seine eigene Variante für diesen Effekt. Wo nun die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen, lässt sich nur im direkten Vergleich klären – wobei natürlich auch immer die persönlichen Anforderungen die tragende Rolle spielen.

Die beliebte und bekannte Miracle Monte von Wolfgang Moser ist ein klassisches Beispiel für ein sehr gut durchdachtes Konzept. Bei dieser Monte wird der Zuschauer mehrmals hintereinander getäuscht – dies geschieht in drei Phasen (es können aber auch mehr als drei Phasen sein). Von Phase zu Phase wird die Spannung gesteigert, wodurch der Effekt besonders unterhaltsam und jedes Mal auf’s neue überraschend wird. Zum Schluss wird eine Karte zerrissen, um diese eindeutig zu markieren – trotzdem ist es dem Zuschauer nicht möglich, dieser Karte im Verlaufe der Vorführung zu folgen.

Die „2000 Three Card Monte“ von Henry Evans hingegen hat nur eine einzige Phase und läuft dadurch sehr viel schneller ab. Dafür ist diese aber auch einfacher vorzuführen als die Miracle Monte von Wolfgang Moser. Allerdings ist auch die „2000 Three Card Monte“ kein Selbstgänger – ein wenig Übungszeit muss auch hier investiert werden. Ein großer Vorteil der „2000 Three Card Monte“ ist jedoch, dass alle Karten vom Zuschauer nach Belieben untersucht werden können.

 

Die unterschiede auf den Punkt gebracht:

Miracle Monte von Wolfgang Moser

  • mehrere Phasen mit kontinuierlicher Steigerung
  • einzelne Karten müssen partiell abgedeckt werden
  • zum Schluss bekommt der Zuschauer eine zerrissene Karte als Souvenir
  • bei der Vorführung werden Karten verbraucht
  • die Routine kann beliebig erweitert werden


2000 Three Card Monte von Henry Evans

  • sehr schneller und überraschender Ablauf
  • alle Karten können vollständig gezeigt werden
  • zum Schluss darf der Zuschauer alles nach Belieben untersuchen
  • kein Verbrauch an Spielkarten, das Gimmick hält ewig
  • die Routine kann nicht erweitert werden, nach einer Phase ist der Höhepunkt (Climax) erreicht

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    09.09.2013
    Sebastian schreibt zu 2000 Three Card Monte von Henry Evans
    Handhabung muss man gewöhnen, dann ist es ein toller Trick.

    Tipp: Nicht zu helles Licht von oben!
    08.09.2013
    roland schreibt zu 2000 Three Card Monte von Henry Evans
    Kann man nicht überall vorführen. Man muss schon ein gewissener Abstand vom Zuschauer nehmen. Zu teuer den man muss noch die schwarze Matte dazu kaufen.
    Wurde dieser Kartentrick nicht mehr kaufen.