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Wie finde ich den passenden Vortrag für meine Zaubertricks?

Gerade Anfänger dürfen sich von Profis immer wieder anhören, dass die Präsentation wichtiger ist als die Tricktechnik. Natürlich ist eine gute Tricktechnik unerlässlich, aber tatsächlich ist ein guter Vortrag in einem Kunststück noch viel wichtiger. Denn ohne diesen kann ein Zaubertrick zwar täuschend, aber nicht unterhaltsam sein.

Eine Sache gleich vorweg: auch bei bei Profis sitzt nicht von Anfang an jedes Wort. Die Entwicklung eines perfekt zum Zaubertrick passenden Vortrages ist eine sehr aufwändige Sache. Meist wird der Vortrag im Laufe der Vorführungen noch weiter geschliffen und verfeinert - also kurz gesagt: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Aber wie geht man da nun am besten vor, um einen guten und vor allem passenden Vortrag für die eigenen Zaubertricks zu finden?


Der Kern jeder Präsentation ist natürlich ein gut gewählter Text - also das, was man während der Vorführung des Zaubertricks so alles sagt. Der gesprochene Text füllt das Kunststück mit Inhalt und Bedeutung - der Vortrag erweckt den Zaubertrick zum Leben und verleiht der Zaubershow den Charakter. 

Viele Profi-Zauberkünstler benutzen hierzu ein festes Skript für jedes Kunststück, andere variieren im Vortrag ganz spontan, je nach Publikum und Situation. Hierbei gibt es keine generell richtige oder falsche Herangehensweise, aber es gibt drei verschiedene Grundprinzipien, die im folgenden gegenübergestellt werden, um die jeweiligen Vor- und Nachteile aufzuzeigen.



Improvisation – Zaubern komplett ohne Skript

Dies ist die anspruchsvollste und zugleich flexibelste Variante... natürlich auch die gefährlichste. Ohne jegliches Skript zu zaubern birgt immer die Gefahr, dass dem Zauberkünstler in einer unvorhergesehenen Situation buchstäblich die Worte fehlen – das wirkt dann unprofessionell und nimmt dem Kunststück sofort die Wirkung. 

Bei richtiger Ausführung hingegen wirkt die improvisierte Präsentation jedoch sehr natürlich und authentisch. Wer die Improvisation beherrscht, der hat die maximale Flexibilität, sich schnell an jede Situation anzupassen. 

Für eine erfolgreiche Improvisation ist jedoch eine Menge Talent und Coolness sowie auch Erfahrung nötig. Anfänger sollten sich auf jeden Fall zumindest in den Grundzügen überlegen, um was es in ihrer Präsentation geht und im Zweifelsfall zumindest ein Backup-Script besitzen um eine Fallback-Lösung parat zu haben, sofern die Improvisation mal nicht wie geplant zündet.



Zaubern mit Skript

Mit einem zuvor sauber durchdachten Skript zu zaubern kann große Theatralik hervorrufen und verhindert zudem, dass das Kunststück plötzlich ins Stottern kommt. Außerdem verleiht ein festgelegter Vortrag dem Zauberkünstler während der Vorführung mehr Sicherheit (man kann sich dann mehr auf die Tricktechnik konzentrieren). 

Die Gefahr eines vorgeschriebenen Textes ist jedoch auch evident: Bei schlechter Anwendung kann die Präsentation schnell steif, unnatürlich und runtergeleiert auf die Zuschauer wirken. Ein guter Vortrag sollte immer den Anschein erwecken, als wäre vieles davon völlig spontan. 

Bei Stand-Up Comedians sind zum Beispiel immer diejenigen Witze am wirkungsvollsten, von denen man glaubt, sie wären ganz spontan während der Vorführung entstanden... auch wenn diese natürlich vorab geplant waren.



Die perfekte Mischung für Anfänger und Profis: Das "Stichpunkt-Skript"

Die meisten Zauberkünstler, besonders Hobbyisten und Amateure arbeiten mit einer Mischung aus festem Vortrag und Improvisation. 

Zu wissen, was man sagen möchte und trotzdem die Möglichkeit zu haben, spontan die passenden Worte in die Vorführung einfließen zu lassen, ist in vielen Situationen die beste Lösung. 

Die beste Möglichkeit besteht nun darin, sich die wichtigsten Stichpunkte zu den einzelnen Phasen eines Zauberkunststücks aufzuschreiben. Während der Vorführung kann man sich dann auf diese Stichpunkte als Gedankenstütze verlassen und diese - je nach Bedarf - spontan ausformulieren. Das wirkt sehr natürlich und trotzdem ist man meist völlig textsicher. 

Hat man die Show mit dieser Methode ein paar mal komplett vor einem Spiegel oder vor einer Kamera durchgespielt, so sind die Stichpunkte meist sowieso nur noch ein Backup und schon ist man auf dem besten Weg zum unterhaltsamen "Improvisateur".



Noch ein paar ganz wichtige Tipps zum Vortrag

Wie bereits erwähnt gibt es beim Erstellen einer guten Präsentation für ein Zauberkunststück keine allgemeingültige Lösung. Jeder Zauberkünstler muss diejenige Variante wählen, die am besten zum eigenen Charakter und zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. 

Für Anfänger wird reines Improvisieren wohl nicht geeignet sein - dies würde nur für Unsicherheit bei der Vorführung sorgen. Genauso wenig ist ein starres Skript für den Profi-Zauberkünstler immer die beste Wahl - schnell kann der feste Vortrag die Kreativität blockieren und das Potential begrenzen. 

Auch kann nicht für jedes Kunststück das gleiche Schema angewendet werden. Bei Close-Up ist es beispielsweise viel wichtiger als auf der Bühne, Raum für Improvisationen und Dialoge mit dem Publikum zu lassen, da die Zuschauer viel stärker eingebunden werden. "Trial and Error" ist wie immer auch beim Entwickeln des eigenen Vortrages unumgänglich - nur keine Angst vor Fehlern!

Im Folgenden haben wir ein paar Produkte aufgelistet, die Ihnen beim Entwickeln eines Vortrages für die eigene Zaubershow richtig gut helfen können...

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