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Tipps und Tricks gegen Nervosität bei der Zaubervorführung - keine Angst mehr vor dem Scheitern

Jeder Zauberkünstler kennt es - das Lampenfieber vor dem Auftritt. Bei der Zauberei spielt die Nervosität vor Auftritten eine enorm große Rolle. Besonders stark ist die Nervosität meist bei weniger erfahrenen Zauberkünstlern ausgeprägt, da bei vorführen eines Zauberkunststückes – anders als z.B. beim Vorspielen eines Instruments – ein einziger, kleiner Fehler das große Finale ruinieren kann.

Zwar gibt es noch keinen Zaubertrick gegen Lampenfieber und selbst die besten Profi-Zauberkünstler sind vor großen Auftritten noch etwas angespannt - man kann sich mit dem Gedanken trösten, dass das einfach dazu gehört. 

Doch es gibt ein paar richtig gute Tipps, die es möglich machen, die eigene Nervosität etwas einzugrenzen und so Schritt für Schritt an Selbstbewusstsein zu gewinnen.



1. Perfektionieren der Tricktechnik

Wer einen Zaubertrick nicht gut genug eingeübt hat, der wird sich immer Sorgen machen müssen, bei der Vorführung vor den Zuschauern zu versagen. Deswegen ist der erste Schritt immer, die Tricks und Routinen möglichst oft und ausführlich einzustudieren. 

Sowohl der Ablauf als auch die Griffe müssen perfekt sitzen. Man sollte während einer Vorführung vor Publikum keinerlei Gedanken an die Tricktechnik verschwenden müssen - alles muss praktisch aus dem Unterbewusstsein ablaufen.



2. Vor Spiegel und Kamera vorführen

Als nächstes sollte man vor dem Spiegel üben, um auch die Sicht der Zuschauer kennen zulernen und deren Blickwinkel einschätzen zu können. Vor allem bei Münzentricks und Kartentricks kann das Üben vor mehreren Spiegeln wahre Wunder bei der Verbesserung der Technik bewirken.

Oder: Man baut eine Filmkamera auf und filmt eine komplette Vorführung des Kunststücks samt Skript - von Anfang bis zum Ende. Das fühlt sich zu Beginn zwar etwas seltsam an, aber man gewöhnt sich schnell daran und hat hinterher die Möglichkeit, in Zeitlupe selbst die kleinsten Fehler zu entdecken und diese daraufhin zu korrigieren. 

Ist man irgendwann mit der Filmaufnahme zufrieden, kann man sich völlig entspannt dem echten Publikum zuwenden.



3. Zuerst vor Freunden und der Familie vorzaubern

Bevor man seine Zaubertricks vor Fremden Menschen oder gar vor zahlendem Publikum vorführt, sollte man alles erst einmal vor vertrauten Menschen testen. Vor Freunden braucht man keine Angst haben, zu scheitern. Und oft haben Freunde eine andere Sicht auf das Kunststück als der Zauberkünstler selbst.



4. Feedback erfragen

Um besser zu werden, ist konstruktive Kritik enorm wichtig. Fragen Sie Ihre Freunde nach ehrlichem und unverblümten Feedback, so können Sie Fehler erkennen, ausbessern und Ihre Kunststücke zielgerichtet perfektionieren. 

Außerdem verleiht ein positives Feedback auch Selbstbewusstsein für zukünftige Auftritte und lässt so die Nervosität sinken.



5. Mit Phantasie zur perfekten Zaubervorführung

Stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge eine erfolgreiche Zaubervorführung in professionellem Rahmen vor zahlendem Publikum vor - möglichst intensiv, bildlich und detailgetreu. Das lässt nicht nur die Angst vor dem Scheitern schwinden, sondern motiviert zusätzlich auch noch unheimlich für die nächsten Auftritte.



6. Nicht zu hart zu sich selbst sein

Viele Zauberkünstler (selbst Profis) setzen sich zu hohe Erwartungen und haben daher Angst, sich selbst und andere zu enttäuschen. Aber man muss sich immer vor Augen halten, dass selbst die besten Zauberkünstler Fehler machen. 

Es gibt Schlimmeres, als bei einer Zaubervorführung etwas falsch zu machen. Dafür üben wir ja vor vertrauten Menschen und selbst wenn doch mal bei einer bezahlten Vorführung etwas schief geht: Fehler sind menschlich und niemand wird Ihnen deshalb den Kopf abreißen. 

Seien Sie also nicht zu streng mit sich selbst und sehen Sie gemachte Fehler als Chance, daraus zu lernen. Seien Sie sich bewusst darüber, dass Sie etwas tolles bieten und - selbst wenn mal etwas schief geht - es ist und bleibt eine tolle Leistung, die Menschen mit Zauberkunststücken zu unterhalten. Der nächste Zaubertrick tröstet über den ein oder anderen Lapsus hinweg.



7. Entspannung: Zauberkünstler sind cool

Ob durch Meditation, Selbsthypnose oder ganz einfache durch Entspannungsübungen - es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Körper und Geist vorübergehend herunterzufahren. Manchmal hilft es schon, in Ruhe ein paar mal tief durch zu atmen. Falls Sie also ein Problem mit Nervosität haben, planen Sie sich vor dem Auftritt etwas mehr Zeit für die Entspannungsmethode Ihrer Wahl ein. 

Und halten Sie sich immer vor Augen: Zauberkünstler sind cool... Sie sind Zauberkünstler... also sind Sie cool! Kein Grund zur Sorge - die Leute wollen Sie sehen, deshalb sind die Zuschauer gekommen.




Dies waren zwar nur ein paar einfache, allgemeine Tipps und Tricks zur Bewältigung der eigenen Nervosität. Doch am Ende lässt sich nur sagen: Just do it! 

Die beste Medizin gegen Angst ist es, sich dieser zu stellen, um sie schließlich abzulegen. Und mit wachsender Erfahrung lässt sich die eigene Nervosität mit der Zeit automatisch abstellen. Ängste zu überwinden stärkt den Charakter und die Präsenz - ein motivierendes Ziel!

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